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Sagen

229. Huya

229. Huya.

Mündlich.

Als einmal einige Handelsleute auf den Volkacher Markt gehen wollten, führte sie ihr Weg durch das Volkacher Wäldchen. Es war beim ersten Morgengrauen, als sie in der Ferne ein Licht bemerkten, und beständig den Ruf: Huya, Huya! hörten. Dieser Ruf kommt von einem Gespenst, welches die Fremden, oft auch Einheimische, dadurch an sich lockt und irre führt. Als sie unweit des Wäldchens an den See und in seine Nähe kamen, fuhr es plötzlich in den See, daß es plätscherte, und verschwand.

Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 222-223.