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Sagen

878. Der Schlorkhans

878. Der Schlorkhans.

Mündlich. Memminger Mundart.

Dea Schlorkhans z' Memminga waur a gueter Christ. Am Antonierkloster, wo ma des Antonifuir ghailet haut, haut er sei Gschäft ghet. Wenn Fehla1 gjaumret hant, sie thätet it fetig2 weara, isch des Wasser scho gholt gweasa in d' Kucha. Aber Ogläubige moinet, dersel guat Goist sei koi reachta Goist gweasa, sondern von Floisch und Bluet, wia die andern floischerne Mensche au.
Fußnoten

1 Mädchen.

2 fertig.

Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 413.