1343. Die weiße Frau zu Reichenberg
1343. Die weiße Frau zu Reichenberg.
Mündlich.
Unfern Heidingsfeld liegt, den Freiherrn von Wolfskehl zugehörig, Schloß Reichenberg. Auch hier lebt die Sage von der weißen Frau. So oft nämlich ein für die Familie wichtiges Ereigniß bevorsteht, läßt sich in den untern Räumen des Gebäudes eine Frauengestalt in langem, weißen Gewande sehen. Noch Niemand hat es gewagt sie anzureden.
Quelle: Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 321.