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Sagen

226. Schneckenhäuser in Geld verwandelt

226. Schneckenhäuser in Geld verwandelt.

Vor dreißig Jahren kam ein zwölfjähriges Mädchen von Grötzingen, welches vormittags auf dem Lichtenberg gras'te, zu einem Häuflein Schneckenhäuser von den verschiedensten Farben. Weil sie so schön waren, that sie drei davon in ihr Grastuch, und als sie es, eine Stunde nachher, zu Hause aufband, lagen, statt der Schneckenhäuslein, drei Sechsbätzner darin. Sogleich eilte das Mädchen mit seinem Vater nach dem Lichtenberg; aber da war auf dem Platze nichts mehr zu finden.

Quelle: Bernhard Baader: Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden. Band 1, Karlsruhe 1851, S. 220.