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Sagen

423. Feuriger Mann

423. Feuriger Mann.

Ein Gamburger Bauer, der nachts vom Königshofer Markte heim ging, sah im Wiesengrund zwischen Bischofsheim und Hochhausen einen feurigen Mann. »Stützenscheißer!« rief er ihm schimpfend zu, und augenblicklich saß das Gespenst in der Butte, die er auf dem Rücken trug. Darin mußte er die schwere Last bis auf den Gamburger Kirchhof tragen, wo er die Butte umkehrte, daß der feurige Mann herausfiel, und dann zu seinem nahen Hause lief. Dort fand er schon das Gespenst außen am zugemachten Fenster hängen; er eilte aber an die hintere Hausthüre und kam glücklich hinein.

Quelle: Bernhard Baader: Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden. Band 1, Karlsruhe 1851, S. 371.