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Sagen

104. Das blutende Hirschhorn zu Schönhagen

104) Das blutende Hirschhorn zu Schönhagen. 1

Im Dorfe Schönhagen in dem Hause des Herrn Karl von Brietzke ist ein Hirschhorn gewesen, das, als er seine Mutter begraben ließ, den ganzen Tag und Nacht Blut geschwitzt hat, obgleich es bereits vierzehn Jahre vorher dort angeheftet gewesen war.

Fußnoten

1 S. Beckmann Th. V. B. II. S. 147. Eine ähnliche Geschichte vom Hause Würtemberg erzählt Wolf, Lect. Memor. Th. II. S. 973.

Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2, Band 1, Glogau 1868/71, S. 103.