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Sagen

344. Getreideopfer

344. Getreideopfer.

In mehreren Dörfern am Weißner lassen die Schnitter nach der Ernte ein Büschel Getreide auf dem Acker zurück. Ein Bauer antwortete auf die Frage nach der Ursache dieses Gebrauches: »Der Acker hat genug gegeben, man muß ihm auch gerade nicht Alles nehmen.«

Mündlich.

Quelle: Karl Lyncker: Deutsche Sagen und Sitten in hessischen Gauen. Kassel 1854, S. 257-258.